




Projekt: „Ehrenamt schafft Ehrenamt"
Menschen verbinden, Geflüchtete orientieren, Ehrenamt fördern“
Mit unserem Vorhaben stärken wir das ehrenamtliche Engagement für geflüchtete Menschen in Köln-Porz. Ziel ist es, Ankommende bei der Orientierung, im Alltag und bei der gesellschaftlichen Teilhabe zu unterstützen. Begegnungsräume, Austausch- und Freizeitangebote sowie Begleitungen schaffen Möglichkeiten des Kennenlernens und fördern Integration. Auch geflüchtete Menschen selbst werden ermutigt, sich ehrenamtlich einzubringen.
Ehrenamtliche erhalten Qualifizierungen und Unterstützung, um ihr Engagement nachhaltig fortzuführen. Leitgedanke ist das Wort von Antoine de Saint-Exupéry: „Wir sind verantwortlich für die, die wir an uns binden.“


Lernort für Teilhabe Mitgestaltung und Begegnung
Familienwelt e.V. in Porz-Eil ist in den letzten dreiundzwanzig Jahren zur festen Anlaufstelle für nach Köln- Porz zugewanderte Menschen geworden und aus deren Alltagsleben nicht mehr wegzudenken. Der Verein ist 2002 als Migrantenselbstorganisation mit Sitz in Köln gegründet worden und seit Juni 2008 als Interkulturelles Zentrum von Stadt Köln anerkannt. Seit 2012 ist der Verein gem. § 75 SGB VIII „Träger der freien Jugendhilfe“. Das Hauptziel der Vereinsarbeit ist es stets, Personen mit internationalen Familiengeschichte unter Wahrung ihrer kulturellen Identität zu unterstützen und ihnen bei ihrer sozialen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration zu helfen. Familienwelt e.V. ist in Köln mit Räumlichkeiten für Begegnungszwecke in den unterschiedlichen Handlungsfeldern engagiert, insbesondere wie in diesem Projekt mit „Lernort“, „Partizipation und Teilhabe“. Es stärkt Teilhabe, fördert generationsübergreifenden Dialog und gibt Impulse für ein respektvolles, solidarisches Zusammenleben. Menschen mit unterschiedlichen Erstsprachen, mit und ohne Behinderung. Mehrgenerationen-Haushalte (Großeltern, Eltern, Kinder) Die Zielgruppe ist vielfältig und umfasst Menschen unterschiedlichen Alters, Hintergrunds und Lebenssituationen im definierten Sozialraum. Durch gezielte Aktivitäten und Maßnahmen sollen die Teilnahme und der Nutzen für alle Gruppen gewährleistet werden, um die Teilhabe in der Gemeinschaft zu stärken. Notwendigkeit des Projektes in heutigen Tagen ist unbestritten. Wir brauchen mehr Angebote, die unsere Bürger zusammenbringen und keine davon, die die Menschen auseinandertreibt. In Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spaltung und Unsicherheit ist es wichtiger denn je, Räume zu schaffen, die Menschen verbinden – nicht trennen. Die Stadtgesellschaft Kölns ist vielfältig, mehrsprachig und geprägt von unterschiedlichsten Familienformen. Doch viele Familien – besonders mit internationaler Familiengeschichte – erleben Hürden in der Teilhabe am öffentlichen Leben.In einer Zeit, in der Trennendes viel Aufmerksamkeit bekommt, setzt dieses Projekt ein praktisches Zeichen für das Verbindende. Mehrsprachigkeit & kulturelle Vielfalt sichtbar machen durch Entdeckung von Gemeinsamkeiten und Ausdrucksformen in europäischen, slawischen und asiatischen Sprachen ohne Leistungsdruck.

Jugendfahrt 2026 Dunstable- Partnerstadt von Porz
Brücken über den Ärmelkanal: 80 Jahre deutsch-britische Freundschaft neu belebt
19 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Köln-Porz machten sich im Rahmen des Europa-Schecks NRW auf den Weg in die englische Partnerstadt Dunstable. Ziel war es, die langjährige Städtepartnerschaft persönlich zu erleben und jungen Menschen den europäischen Gedanken näherzubringen.Die Verbindung zwischen Porz und Dunstable besteht seit 1954, ihre Wurzeln reichen bis 1946 zurück. Im Rahmen der „Operation Marriage“ entstanden damals erste deutsch-britische Städtefreundschaften in Nordrhein-Westfalen. In diesem Jahr feiern diese Beziehungen ihr 80-jähriges Bestehen.Nach einer eigenständig initiierten Kontaktaufnahme wurde die Gruppe herzlich in Dunstable empfangen. Im Rathaus begrüßten Richard Attwell (Deputy Mayor), Paul Hodson (Town Clerk und Chief Executive), Peter Hollick und John Stevens die Delegation. Bei Getränken und englischen Biscuits wurde über die Geschichte der Partnerschaft und zukünftige Begegnungen gesprochen.Zum Programm gehörten eine Führung durch das historische Rathaus, der Besuch der Priory Church und der Eintrag in das Goldene Buch der Stadt. Besonders gelobt wurden die Jugendlichen für ihre Höflichkeit, Hilfsbereitschaft und ihr großes Interesse. Für einige war es die erste Reise außerhalb Deutschlands seit ihrer Ankunft in ihrer neuen Heimat.Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Besuch Londons. Die Jugendlichen konnten dort die kulturelle Vielfalt Europas unmittelbar erleben und erfahren, wie wichtig persönliche Begegnungen für ein friedliches Miteinander sind.Bereits in den kommenden Tagen wird eine Delegation aus Dunstable zum Gegenbesuch in Köln-Porz erwartet. Gemeinsam mit dem Bürgerverein und Familienwelt e.V. soll die über 70-jährige Städtepartnerschaft weiter mit Leben gefüllt werden.Was einst als Zeichen der Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg begann, besteht bis heute fort. Die Begegnung zeigt: Europa wird vor allem dort lebendig, wo Menschen sich persönlich begegnen – bei einer Einladung, einer Tasse Tee, englischen Biscuits, einem herzlichen Händedruck und einem Eintrag in ein Goldenes Buch.


Projekt Übergänge gestalten
Kommunale Mittel zur integrationsbegleitenden Unterstützung von Geflüchteten, Eingewanderten und weiteren Menschen mit kommunalen Mitteln zur integrationsbegleitenden Unterstützung von Geflüchteten, Eingewanderten und weiteren Menschen mit Migrationsgeschichte. Durchführung eines Projektes – Angebotes in Kooperation mit der Stadt Köln- Amt für Integration und Vielfalt - Kommunales Integrationszentrum Interkultureller Dienst (IKD). Seit 2022 unterstützt Familienwelt e.V. gemeinsam mit IKD Porz neu nach Köln-Porz zugezogene geflüchtete Familien bei ihrem Start in den Alltag. Wir begleiten sie bei Behördengängen, der Kita- und Schulanmeldung, Arztbesuchen sowie bei der Orientierung im Stadtbezirk.Durch individuelle Beratung, Sprachmittlung und die Vermittlung an passende Beratungs- und Integrationsangebote stärken wir die Selbstständigkeit der Familien und erleichtern ihre gesellschaftliche Teilhabe.

Projekt Gesund durch Bewegung und Ernährung
Das Projekt „Gesund durch Bewegung und Ernährung: Unser Weg zu mehr Teilhabe durch gestärkte Widerstandsfähigkeit“ ist ein einjähriges Vorhaben für Migranten- und einheimische Familien im Stadtbezirk Porz. Ziel ist die Förderung von Gesundheit, Wohlbefinden und gesellschaftlicher Teilhabe durch gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Besonders angesprochen werden Familien mit internationaler Geschichte sowie Menschen aus der Nachbarschaft. Das Projekt umfasst Workshops, Sportangebote, Kochkurse und Informationsveranstaltungen. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren sollen vorhandene Ressourcen genutzt und langfristige gesundheitliche Veränderungen gefördert werden. Die Bedeutung solcher Angebote in der Post-Corona-Zeit ist besonders hoch.

Projekt Herbstferienfreizeit Hellenthal
In den Herbstferien 2024 verbrachten Kinder und Jugendliche unseres Vereins eine abwechslungsreiche Ferienwoche in der Jugendherberge Hellenthal. Ziel der Freizeit war es, den Teilnehmenden unbeschwerte Ferientage, spannende Naturerlebnisse und viele gemeinsame Aktivitäten zu ermöglichen – fernab des Alltags und in einer Umgebung, die zum Entdecken und Lernen einlädt.Ein besonderes Highlight war der Besuch der Greifvogelstation und des Wildfreigeheges Hellenthal. Die Kinder und Jugendlichen konnten heimische Wildtiere aus nächster Nähe erleben, beeindruckende Flugvorführungen beobachten und viel über Natur-, Umwelt- und Artenschutz erfahren. Diese Erlebnisse weckten nicht nur Begeisterung, sondern stärkten auch das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit unserer Umwelt.Neben den Ausflügen standen zahlreiche gemeinschaftsfördernde Aktivitäten auf dem Programm. Bei Teamspielen, Wanderungen, kreativen Angeboten sowie gemeinsamen Koch- und Spieleabenden lernten sich die Teilnehmenden besser kennen, entwickelten neue Freundschaften und stärkten ihre sozialen Kompetenzen. Dabei wurden Eigenverantwortung, Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung ganz selbstverständlich gelebt.Für viele Kinder war diese Freizeit eine seltene Gelegenheit, ihre Ferien außerhalb des gewohnten Umfeldes zu verbringen, neue Erfahrungen zu sammeln und ihr Selbstvertrauen zu stärken. Die Woche in Hellenthal war geprägt von Freude, Zusammenhalt und vielen unvergesslichen Momenten.Als Familienwelt e.V. freuen wir uns, unseren Kindern und Jugendlichen solche wertvollen Erlebnisse ermöglichen zu können. Sie tragen dazu bei, soziale Teilhabe zu fördern, Gemeinschaft zu erleben und positive Erinnerungen zu schaffen, die noch lange nachwirken..
